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Die Grabtextilien

Die hier gezeigten Fragmente und vollständigen Teile von Bischofsornaten wurden in jahrelanger Arbeit in der Restaurierungswerkstatt des Stockholmer Reichsmuseums für Ausstellungszwecke konserviert.

Die Textilforschung bezeichnete diese Reste von seidenen Bischofsgewändern bei ihrer Auffindung in den 70-er Jahren als sensationell. Es handelt sich um Silber- und Goldgerät sowie wertvolle Seidentextilien, die bis zu 900 Jahre in den Bischofsgräbern gelegen haben und noch heute ihre Schönheit und ihren Glanz bewahren.

Kostbarstes Stück ist die Mitra aus Grab 19. Sie besteht aus Seide, die seinerzeit aus dem Mittelmeergebiet importiert wurde, und ist mit  Figuren bestickt (Motive: Christus als Weltenrichter zwischen Maria und Johannes, die beiden Apostel Petrus und Paulus). Außerdem sind drei vollständig erhaltene Seidengewänder in rötlichen und gelblichen Farben ausgestellt, die wohl ebenfalls aus dem 13. Jh. stammen. Ein besonders interessantes Schmuckmotiv, das etwas über die Herkunft des Stückes erzählt, ist bei einem der drei Gewänder die eingestickte arabische Schrift "der großmächtige Sultan".

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