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Die Egestorff-Stiftung

Die Egestorff-Stiftung ist als kirchliche Stiftung der Bremisch-Evangelischen Kirche zugeordnet. Sie wird verwaltet von den Diakonien der St. Petri Domgemeinde und der Ansgarii Gemeinde.

Die 28 ha große, idyllisch angelegte Parkanlage mit Tierhaltung, altem Baumbestand, denkmalgeschützten Gebäuden und den Neubauten findet man in Bremen Osterholz. Die Stiftung kann auf eine jahrhundertealte Tradition und eine bewegte Geschichte aus der Zeit als kirchliches Armenhaus zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1623. Von den einstigen Gebäuden ist nur das Herrenhaus von 1857 erhalten geblieben, welches von der Osterholzer Heerstraße zu sehen ist. 1905 vermachte Johann Heinrich Egestorff sein Landgut der Stadt Bremen unter der Bedingung, einen Ruhesitz für alte Menschen zu schaffen. In Zusammenlegung mit der kirchlichen Stiftung Altenheim (ehem. Armenhaus) entstand ein großer klosterartiger Bau. 1912 zogen 160 Bewohner aus dem Armenhaus in der Großenstraße aufs Land in das neue Haus.
      
Das Altenheim beherbergt heute 79 Einzelappartements mit Bad. 1963 wurde eine Pflegestation mit 68 Betten eingerichtet, welche seit 1981 weitere 64 Betten und zusätzliche Altenwohnungen und Gästezimmer bietet. Für alle Wohnungen werden individuelle Serviceleistungen von der Egestorff-Stiftung-Altenheim angeboten. Neben dem ambulanten Dienst der Hauspflege, dem mobilen Pflegeservice der Stiftung, besteht die Möglichkeit der Tagespflege. Hier werden ältere Menschen, die bei ihren Angehörigen leben, tagsüber betreut. In den 1992 eingerichteten Wohngruppen werden altgewordene psychisch kranke Menschen betreut. 2002 wurde das Gerontopsychiatrische Zentrum mit der Möglichkeit von Hausgemeinschaften für ältere Menschen aufgebaut. Das Wohnen hier erlaubt eine selbstbestimmte Gestaltung der individuellen Lebenswelten und Lebensweisen. Dabei setzt die Stiftung im Umgang mit älteren Menschen den Schwerpunkt auf einen persönlichkeitsbezogenen Pflegeansatz. Pro Ebene befinden sich 29 Einzelzimmer und 3 Doppelzimmer jeweils mit Bad. Jede Ebene ist mit drei großen Wohnküchen ausgestattet. Des weiteren gibt es in der Egestorff-Stiftung-Altenheim seit 1998 eine Intensivpflegestation für zu beatmende BewohnerInnnen und seit 1999 den Bereich der Schmerztherapie.

Durch kulturelle Veranstaltungen, Gottesdienste in der hauseigenen Kirche, die Möglichkeit des Betreuten Wohnens und insbesondere durch den Aufbau der Seniorenwerkstatt und des Fort- und Weiterbildungszentrums der „Egestorffer Seminare“ öffnet sich die Stiftung für den Stadtteil und die Umgebung. Die Seniorenwerkstatt wurde 1991 als offener Treffpunkt für ältere Menschen aus der Stiftung und dem Stadtteil, aber auch für jüngere Menschen aus der Umgebung aufgebaut. Hier finden Schulprojektwochen statt, wird getischlert, geschnackt, gelacht und gefeiert. Die „Egestorffer Seminare“ wurden 1999 gegründet. Hier finden Weiterbildungsveranstaltungen für alle MitarbeiterInnen und Angehörige statt, aber auch auswärtige Interessenten kommen immer gerne zu Veranstaltungen mit Themen wie z. B. „Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen”, „Umgang mit Tod und Trauer”, Yoga, Selbstverteidigung und vielem mehr.

Weiterführende Informationen

finden Sie auf der eigenen Homepage der Egestorff-Stiftung:
www.egestorff-stiftung.de

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