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Die Domportale mahnen uns

Die Türen des St. Petri Doms sind 1891 von dem Kölner Künstler Peter Fuchs entworfen worden. Das linke Portal zeigt Szenen aus dem Alten Testament, das rechte aus dem Neuen Testament. Verschiedene Darstellungen der Israeliten und Juden tragen deutlich antisemitische Züge. Darin nehmen die Domtüren das christliche Kunstverständnis ihrer Zeit auf.

Die St. Petri Domgemeinde ist sich bewusst, dass es sich hierbei um christliche Antijudaismen handelt. Sie weiß um die Shoa und das schwere Leid, das Jüdinnen und Juden zugefügt wurde. Auch unsere Gemeinde hatte daran ihren Anteil. Heute fühlt sie sich verpflichtet, das Verständnis zwischen Judentum und Christentum zu fördern.

Daher versteht die St. Petri Domgemeinde diese Portale als Mahnmal. Es fordert dazu auf, sich Diskriminierungen aus ethnischen und religiösen Gründen bewusst zu machen und sie entschieden zurückzuweisen.

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